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Tettnang hat was??? Nur keine Flüchtlingsunterkünfte!

persönliche Stellungnahme von Manfred Brugger zum Thema Bau von Flüchtlingsunterkünften

Die Diskussionen in Tettnang nehmen zeitweise skurrile Formen an. So fühlen sich laut aktuellem Pressebericht die Kauer Ortschaftsräte “verschauckelt”, weil mit unterschiedlichen Zahlen hantiert wird, wieviele Flüchtliche denn nun wirklich irgendwann in der Gemeinde Tettnang untergebracht werden müssen. Dabei wissen wohl auch die Kauer Ortschaftsräte noch nicht, wieviele wohl noch nach Deutschland kommen werden. Statt sich also mit pragmatischen Lösungen herumzuschlagen, wie Tettnang endlich zum erforderlichen Wohnraum kommt – das erwarten ich und sicher auch die Bürgerinnen und Bürger von Tettnang – haut man sich gegenseitig die Köpfe ein und schiebt das Problem auf die lange Bank. Ich kann hier nur an alle appelieren, endlich Vernunft walten zu lassen und gemeinsam eine für alle tragbare Lösung zu entwickeln. So jedenfalls blamiert sich Tettnang nach Strich und Faden – und genau das ist die Aufgabe der Räte, es soweit nicht kommen zu lassen. Wenn der Rat schon nicht mit einer Stimme in dieser Sache spricht, wie sollen dann die Bürgerinnen und Bürger gewonnen werden aktiv mitzuwirken und Grundstücke oder Wohnungen übergangsweise beizustellen?? Dazu kommt, dass oftmals ein Menschenbild vermittelt wird, das man so in unserer heutigen Zeit nicht mehr vermutet hätte.
Fremdschämen ist wieder angesagt.
Die fehlenden Flüchtlingsunterkünfte zeigen aber auch, dass sowohl Stadt als auch Kreis in der Vergangenheit viel zuwenig Augenmerk auf den sozialen Wohnungsbau gelegt haben, sofern es den überhaupt in dieser Form noch gibt. Da entstehen zur Zeit in Tettnang Wohnungen ohne Ende auf Grundstücken zu Spitzenpreisen – auch mitten in der Stadt. Ein Teil der Grundstückserlöse könnte bzw. müsste für sozialen Wohnungsbau verwendet werden und in jedem neuen Wohngebiet sollten auch Sozialwohnungen zwingend mit berücksichtigt werden. Würde ein räumliches Geflecht von Sozialwohnungen ohne zeitliche Bindung aufgebaut, dann käme es auch nicht zur Bildung von Problemzonen.
Abschließend deshalb noch einmal die Bitte an alle Räte: Ball flachhalten und in dieser Frage lösungsorientiert arbeiten zum Wohle aller Menschen: der hier bereits wohnenden (von denen auch z.B. gerade in Kau viele zugezogen sind) sowie der neu zu uns kommenden. Das Handeln zählt hier mehr als das Reden!

Veröffentlicht am 6. August 2015
Position zum Thema Verkehr

Die Tettnanger FDP begrüßt die Thematisierung des Themas Verkehrssicherheit und Lärm auf Tettnangs Straßen. Dies auch vor dem Hintergrund eines immer noch fehlenden durch-gehenden Radwegekonzeptes. Die Freien Demokraten stellen aber auch fest, dass es sich hier nicht um eine spontane, sondern langsam gewachsene Problematik handelt und deshalb nur ein durchgehendes Konzept eine für alle greifbare Lösung bringen kann.

Die Liberalen fordern:
• Eine durchgehende Gefährdungsanalyse kritischer Gefahrenstellen in der ganzen Stadt unter Einbeziehung aller Verkehrsarten (Fußgänger, Radfahrer und KFZ)
• Offenlegung der tatsächlichen Verkehrszahlen mit Geschwindigkeitsangaben
• Beschaffung weiterer Geschwindigkeitsanzeigen und wechselnde Installation dieser Geräte auf allen problematischen Straßen
• Prüfung und Optimierung der Richtungsanzeigen in der Stadt (Beispiel Kreisverkehre bei der innerörtlichen Entlastungsstraße)
• Antragstellung auf Rückstufung der B467 Umfahrung Tettnang von Kraftfahrtstraße auf Bundesstraße

Zudem sollte hinterfragt werden, ob Tempo 20 in Karlstraße/Bärenplatz wirklich zielführend ist. Radfahrer halten sich oft nicht an Tempo 20, was zu einem erhöhten Gefährdungspotential führt. Auch für Autofahrer ist Tempo 20 kaum haltbar – ohne dauernden Blick auf den Tacho.
Die Anschaffung eines mobilen Geschwindigkeitsmessgerätes mit entsprechendem Personal wird von den Freien Demokraten abgelehnt – hier setzen die Freien Demokraten auf die Information und die Selbstverantwortung der Verkehrsteilnehmer – unter anderem durch die erwähnten Geschwindigkeitsanzeigen.
Zur Ehrenrettung der Autofahrer muss auch erwähnt werden, dass die modernen Autos immer leiser werden und die tatsächlich gefahrene Geschwindigkeit deshalb oft unterschätzt wird. Eine externe Geschwindigkeitsanzeige ist deshalb immer besser, als der Blick auf den Tacho.
Und letztlich sollten zu schnell fahrende Autofahrer nicht gleich kriminalisiert werden: Ist jeder zu schnell fahrende gleich ein Raser?

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Mehr Freiheit und Kreativität

Wir Tettnanger Liberalen sind Menschen, die bereit sind, mit Tatkraft, neuen Ideen, Verantwortungsbewusstsein und starkem Willen, die Gemeinde Tettnang in den nächsten Jahren auf dem Weg in die Zukunft mitzuentwickeln.

F steht hierbei für Frei: Frei in den Gedanken, frei in der Meinungsbildung und frei beim Abstimmen!
D steht für Demokratisch: Durch Wahlen oder Abstimmungen erreichte Ergebnisse akzeptieren!
P steht für Pluralistisch: Wir sind nicht in einem ideologischen Schraubstock eingeklemmt!

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